Die Hausmontage im Zeitraffer Teil 1 

Es ist soweit das erste Video der Hausmontage ist online. 🎉

Passwort: Schwörerhaus

In gerade mal einer Minute seht Ihr den Aufbau vom Erdgeschoss unseres Schwörerhauses. 

Während dem kompletten Aufbau haben wir unsere Digitalkamera auf einem Stativ mitlaufen lassen und dann dieses kleine Video für Euch geschnitten. 

Viel Spaß beim Anschauen!! 

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Hausübergabe 

… und der Ärger mit den Malern. 

Seit gestern steht der Termin zur Hausübergabe. Am kommenden Montag, den 11.09.2017 knapp 7 Wochen nach der Hausmontage werden wir die Schlüssel zu unserem Traumhaus in den Händen halten und können uns ab dann voll und ganz in den Innenausbau stürzen. 


Am Montag werden wir mit unserem Bauleiter und dem Trupp Raum für Raum durchgehen und alle Mängel, die wir leider haben, aufnehmen. Vorallem die Maler, die bei uns im Haus gewütet haben, haben ganz schön Spuren hinterlassen. 

Hier können wir Schwörer aber keinen Vorwurf machen. Die Maler kamen von einem Subunternehmer aus Leipzig. Beim Hausecken verputzen und Streichen des Hauses hat der Malergeselle es nicht für nötig gehalten Fenster, Fensterbänke und die Regenrinnen ordentlich abzukleben. Ich denke die Bilder sprechen hier für sich. Das muss auf jedenfall bereinigt oder ausgetauscht werden. 😤



Bester Kommentar des Malers: „Streichen Sie die Unterseiten der Fensterbänke doch einfach komplett weiß, dann fällt es gar nicht mehr auf.“ 

Genau deswegen bestellt man sich aluminiumfarbene Fensterbänke, damit der Maler Sie einem schön weiß anmalt. NICHT! 🤦🏼‍♀️

Auch bei den Spachtelarbeiten im Haus wurde leider ganz schön geschludert, weswegen wir die Malerarbeiten jetzt von einem örtlichen Handwerksbetrieb, dem Maler unseres Vertrauens ausführen lassen werden. 

Hätten die Typen innen weiter getobt und am Ende noch meine geliebte Treppe versaut, dann hätte ich wahrscheinlich nach Leipzig fahren und denen den Hals umdrehen müssen. Aber so erspare ich mir ein paar graue Haare und Falten und lass die Hempel einfach nicht mehr ins Haus. 

Wir können Euch nur raten alles, auch während der Bauphase akribisch zu dokumentieren. Wir sind fast jeden Abend auf der Baustelle und kontrollieren was gearbeitet wurde. Was einmal hinter Rigips verschwunden ist, das seht ihr nie mehr wieder. 

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Arbeit des Bautrupps von Schwörer. Auch wenn wir sehr viele Leerlaufzeiten hinnehmen mussten. Die Jungs springen von Baustelle zu Baustelle, dann hat immer mal jemand Urlaub (was den Jungs natürlich zusteht). Trotzdem liegen wir noch mehr als gut in der Zeit und peilen aktuell den Einzug im Dezember 2017 an. 

Drückt uns die Daumen, dass das klappt!

Willkommen in unserem Haus

Heute möchten wir Euch ein paar Eindrücke von unserem Haus kurz nach der Hausmontage und dem aktuellen Stand des Innenausbaus zeigen. 

Der Bautrupp ist momentan fleißig mit dem Innenausbau beschäftigt und die Hausübergabe rückt immer näher. 

Es wartet nach der Übergabe noch einiges an Arbeit auf uns, aber wir freuen uns darauf schon bald selbst loslegen zu dürfen. 😊

Das „Baustellenchaos“ an Tag 1:

Und der aktuelle Stand nach grade mal 4 Wochen: 


Baustellen Update

Der letzte Blogbeitrag ist schon eine Weile her. Plötzlich ging alles Schlag auf Schlag und wir haben es bisher leider nicht geschafft, alles zusammen zu fassen. 

Es ist in der Zwischenzeit so viel passiert, es ist unglaublich. 

Am 20.07.2017 ging es morgens um 6:30 Uhr mit der Montage unseres Schwörer Hauses los. 

Wir waren von Anfang an dabei und haben den ganzen Tag gemeinsam mit unserer Familie zugeschaut, wie Wand für Wand angeflogen kam und montiert wurde. 

Wo morgens noch eine Bodenplatte brach lag, stand abends um 21 Uhr dann schon unser Haus. Komplett mit Sparrendach. Einfach nur verrückt und nicht in Worte zu fassen. 

Momentan flitzen wir von einem Termin zum nächsten, zwischen Büro und Baustelle und unserem zu Hause hin und her. Unsere Couch haben wir schon lange nicht mehr gesehen und die Wochenenden sind mehr als kurz. 

Es ist momentan stressig, aber wir sind unheimlich glücklich mit unserem Häuschen. Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen. 

Jedes Mal wenn wir uns auf den Weg zur Baustelle machen, fühlt es sich schon richtig an wie nach Hause kommen. ♥️

In den nächsten Tagen werden wir Euch einen ausführlichen Blogbeitrag zur Hausmontage online stellen. Bis dahin haben wir ein paar Bilder zum aktuellen Stand des Hausbaus für Euch: 

Die Bodenplatte

Zum Start ins Wochenende wurden die Erdarbeiten abgeschlossen. Gestern war es soweit, wir konnten unsere Bodenplatte abnehmen. 🎉 Das Fundament unseres neuen Zuhauses ist gelegt. 

Zu Beginn der Erdarbeiten war es für uns noch unvorstellbar, wie aus diesem Chaos  und unserem „Sandkasten für Erwachsene“ wie ihn mein Schwiegervater liebevoll genannt hat, unser Zuhause werden soll. 
Wir hatten riesen Glück mit dem Wetter und so konnten die Erdarbeiten reibungslos durchgeführt werden. 

Auch ich als Bauherrin habe wieder einiges dazu gelernt und kenne nun Dinge wie einen Revisionsschacht, Rückstauklappen, Mehrspartendurchführungen, Erdungskabel und und und. 🙋🏼

Wir sind mit unserem Erdbauer mehr als zufrieden. Die ganze Truppe hat super schnell und zuverlässig gearbeitet. Der Bauleiter war immer direkt erreichbar und hat uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Auch wenn wir einen kleinen #Baustellenfail zu verzeichnen haben.
Mehrfach hatte ich die Arbeiter darum gebeten den Wasseranschluss freizulegen, damit nächste Woche von den Stadtwerken Bauwasser angeschlossen werden kann. Was macht die Truppe am Freitag? Legt die Anschlüsse frei, schließt den Baustrom an und macht dann das Loch wieder zu. 😅

Aber alles halb so wild, ich habe in weiser Voraussicht bei den Stadtwerken ein Standrohr organisiert. Wir werden also nicht auf dem Trockenen sitzen und schon in der 32. KW Anfang August sollen die Hausanschlüsse gelegt werden. 

Wir warten nun immernoch auf den Stelltermin unseres Hauses. Leider ist Schwörer da sehr unverbindlich und wir können erst eine Woche vor Hausmontage mit einem definitiven Termin rechnen.

Für uns schwierig und nicht nachvollziehbar, warum man hier so knapp planen muss. Wir müssen uns für die Hausmontage um eine Straßensperrung kümmern, die Hausanschlüsse rechtzeitig beantragen, Absprachen mit der Telekom und den Stadtwerken treffen. Ohne einen fixen Termin, eher schwierig. Bislang wurde uns nur ein ungefährer Zeitraum vom 10.07.-25.7.2017 genannt. Und ob dieser Termin gehalten werden kann ist aktuell noch fraglich. 

Bei uns im Baugebiet ist es leider auch sehr eng und die Rohbauarbeiten bei unserem Nachbarn, inkl. Kran sind gerade in vollem Gange. Aus diesem Grund ist die Durchfahrt zu unserem Grundstück sehr beengt. Wir sind gespannt, wie sich hier unser „Bausatz“ durchschlängeln wird. 


Nach nunmehr fast 15 Monaten Planungsphase steigt die Ungeduld ins Unermessliche und wir hoffen Euch bald die ersten Bilder von unserem Haus zeigen zu können.

Baustart

Es ist soweit, die Bauarbeiten haben begonnen. Am Mittwoch, den 21.06.2017 kam ganz überraschend der Anruf unseres Erdbauers: „Wir haben dann mal angefangen. Kommen sie mal rum, wir stehen hier auf Ihrer Baustelle.“ 

Gesagt getan habe ich mir meinen Mann geschnappt und wir sind in der Mittagspause zum Grundstück gedüst. 

Dort staunten wir nicht schlecht, denn wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Baugrube schon ausgehoben sein würde. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass sich nun endlich etwas tut auf unserer Baustelle. 

Vor Ort haben wir die Höhen nochmal durchgesprochen, welche Flächen aufgefüllt und aufgeschottert werden müssen und wo Garage und Terrasse positioniert werden. 

Zur Vorbereitung auf den Baustart und zur Planung der Außenanlagen haben wir den Gardena Gartenplaner genutzt. Der Erdbauer war sehr dankbar für unsere Zeichnung und hat sie sich direkt eingesteckt. Den Planer findet Ihr Online auf http://www.gardena.com. Der Dienst ist kostenlos und es lässt sich neben dem Garten auch eine Sprinkleranlage super einfach planen. 

Aber nun zurück zu unseren Erdarbeiten. Dort wartete schon das erste „Abenteuer“ auf uns. Der Erdbauer konnte den Regenwasserkanal nämlich nicht finden. 

Normalerweise werden die Kanalanschlüsse mit zwei Eisenstangen gekennzeichnet, eine Stange war allerdings abhanden gekommen und ich bekam den Auftrag einen Kanalanschlussplan ausfindig zu machen. Und am besten jetzt gleich und sofort. Als hätte das dem Lieben Erdbauer nicht früher einfallen können, dass wir den Plan brauchen. Aber egal, nach ein paar Telefonaten mit der Verbandsgemeinde landete ich schlussendlich bei einer netten Dame der Abwasserabteilung, die mir direkt den Kanalanschlussplan per Email zukommen lies. 

Was bisher nicht bekannt war, wir haben ein Trennsystem im Neubaugebiet. Das heißt, dass zwei getrennte Leitungs- und Kanalsysteme für die Ableitung von Schmutz- und Regenwasser angelegt wurden. Das Regenwasser von Dach und Verkehrsflächen werden getrennt vom übrigen häuslichen Schmutzwasser gesammelt und in einen nahegelegenen Bach abgeleitet. 



Auf Nachfrage würde uns von der Verbandsgemeinde bestätigt, dass Trennsysteme mittlerweile in Neubaugebieten üblich sind. Unser Erdbauer muss nun allerdings nochmal ran und den Entwässerungsplan neu erstellen. Leider kommen wir aufgrund des Trennsystems auch nicht drum herum, die Revisionsschächte zusammen zu legen und werden zwei benötigen. Da hat sich die Mehrarbeit für den Erdbauer schon wieder bezahlt gemacht. 😅
Nach der Arbeit werden wir nochmal auf die Baustelle düsen und schauen, was sich die letzten zwei Tage getan hat. 


Heute soll die Feinabsteckung des Hauses vorgenommen werden, damit nächste Woche mit der Armierung der Bodenplatte begonnen werden kann. 

Auf eine Rekord Hitzewelle folgte gestern ein heftiges Unwetter mit Starkregen und Hagel. Wir hoffen dass jetzt nicht alles unter Wasser steht und es ohne Verzögerungen weitergehen kann.  

 Das Baustellengespräch

Nach der Bemusterung ist vor dem Baustart. Jetzt geht es endlich los, die Monate des theoretischen Planens sind vorbei! Die Vorfreude auf unser Haus wird immer größer und die Ungeduld wächst ins Unermessliche. Man möchte endlich Ergebnisse sehen und wünscht sich jeden Tag mehr die Bagger herbei. 

Am 29.04.2017 um 10:30 Uhr haben wir uns gemeinsam mit unserem Bauberater, dem Architekten, Erdbauer und Bauleiter auf unserem Baugrundstück eingefunden. 

Den Tag davor hat der Vermesser bereits die Grobabsteckung des Hauses und der Garage vorgenommen. So fällt es direkt viel leichter sich ein wenig vorstellen, wie groß unser Haus später sein wird. Von vielen Bauherren haben wir im Vorfeld gehört, dass Ihnen ihr Haus zu diesem Zeitpunkt unheimlich klein vorkam. Uns ging es gar nicht so. Wir waren eher überrascht, wie großzügig die abgesteckte Fläche doch wirkt. Aber eins muss man wirklich sagen: Wie man sich über ein paar pinkfarbene Pfosten in der Erde so freuen kann. Ihr könnt es uns sicher nachempfinden. 🙂 


Das Baustellengespräch dient dazu die eigentliche Bauphase einzuläuten. Erdbauer und unser von Schwörer Haus bestellter Bauleiter koordinieren gemeinsam die Fertigstellung der Bodenplatte und die zur Hausmontage erforderlichen Maßnahmen. Besprochen werden Themen wie die Höhe der Bodenplatte, die Dicke der Perimeterdämmung der Bodenplatte, das Verlegen von Erdkabeln für die Außenbeleuchtung, die Lage der Zisterne und Kanalschächte, die Entsorgung des Erdaushubs und vieles vieles mehr. 

Das an diesem Tag besprochene erhielten wir wenige Tage später zusammengefasst als Protokoll per Email von Eurem Bauleiter. Uns fiel es an diesem Tag sehr schwer allem zu folgen und es haben sich im Nachhinein ein paar Fragen ergeben, die wir dann in aller Ruhe telefonisch und per Mail mit unserem Bauleiter und Erdbauer besprechen und klären konnten. 

An diesem Tag sind wir auch die Grobabsteckung des Hauses abgegangen und haben uns dazu entschieden, die Garage doch nicht wie geplant direkt am Haus zu positionieren, da uns dadurch zu viel Fläche im Garten verloren ginge. Wie genau der Eingangsbereich mit Garage später gestaltet werden soll, diesem Thema müssen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal widmen. Die Fläche vor dem Haus wird ohnehin komplett aufgeschottert und befestigt werden, da hier der zur Hausmontage benötigte Kran seinen Platz finden soll. 

Unsere Idee wäre die Garage etwas nach Vorne zu versetzen und zwischen Garage und Haus einen Kellerersatzraum zu schaffen und den Eingangsbereich zu überdachen, sodass man auch bei Regen trockenen Fußes vom Auto ins Haus gelangt. 

Unseren provisorischen (alles andere als professionellen) Entwuft seht ihr hier:

Im Zuge des Baustellengesprächs wurden auch die ersten Termine koordiniert. Bis zur 24. KW Mitte Juni soll die Bodenplatte gegossen sein und Ende Juni abgenommen werden. 

Und Anfang Juli soll es dann endlich soweit sein. – Die Hausmontage. Den konkreten Termin haben wir bisher leider noch nicht erhalten. Hier schweben wir aktuell noch etwas in der Luft. 

Im Zuge des Baustellengesprächs haben wir natürlich auch noch einige Aufgaben bekommen, die es jetzt noch zu erledigen gilt: 

  • Baustrom, Bauwasser und Bauklo müssen zu Beginn der Hausmontage an Ort und Stelle sein 
  • Beantragung einer Straßensperrung für 3 Tage, da der Platz auf unserem Grundstück nicht komplett ausreicht um den Kran neben dem Gerüst zu positionieren  
  • Hausanschlüsse bei den Stadtwerken und der Telekom beantragen. Der Hausanschluss ist möglich sobald das Gerüst abgebaut und der Technikraum verputzt worden ist. Die Techniker benötigen mind. 6 Wochen Vorlauf, die Anträge müssen aber schon deutlich früher gestellt werden. Wir haben alle Anträge bereits im Oktober 2016 ein gutes halbes Jahr vorher gestellt. 
  • Lage des Kanalanschlusses bei den Stadtwerken erfragen (falls nicht schon bekannt oder gekennzeichnet)
  • Mängel und Beschädigungen der Randsteine um das Baugrundstück sind zu dokumentieren und bei der Gemeinde anzuzeigen. 

Bei den Kosten für Bauwasser, Baustrom, die Hausanschlüsse und die Straßensperrung handelt es sich um außervertragliche Leistungen, die von uns zu zahlen sind. 

Leider konnte mit den Erdarbeiten nicht wie geplant am 18.04.2017 begonnen werden, da die Bodenanalyse vor den Osterfeiertagen nicht mehr rechtzeitig eingetroffen ist. 

In unserem Baugebiet stand früher ein großes Gewächshaus. Um sich abzusichern, dass im Boden keine Schadstoffe enthalten sind, wurde bei unserem Bauvorhaben eine Bodenanalyse angeordnet. 

Unbelastetes Material/Mutterboden der Klasse Z0 fährt der Erdbauer auf eine firmeneigene Deponie kostenfrei ab. Sollte sich bei der Bodenanalyse ergeben, dass unser Boden mit Schadstoffen belastet ist, müssen wir mit höheren Kosten und vorallem deutlich höheren Entsorgungsgebühren der Deponie rechnen. 

Am Ostersonntag haben wir gemeinsam mit unserer Familie den roten Punkt auf unserem Grundstück angebracht. Wir wären dann also soweit! …

Traum vs. Praktikabilität -Die Treppe

Die Bemusterung ist geschafft. Direkt am nächsten Tag hat unsere fleißige Ausstattungsberaterin mit der Ausarbeitung des Protokolls begonnen. Einige Informationen, wie die Aufbauhöhe unserer Bodenbeläge, die Höhe der Sanitärkeramik und den Wasserdruck, den wir erst noch bei den Stadtwerken erfragen mussten, konnten wir ganz entspannt wenige Tage später per Mail nachreichen. 📩 

Ein Thema, das mir (der Bauherrin) besonders am Herzen liegt ist die Treppe. Von Pinterest und Co geschädigt war für mich klar, es wird eine geschlossene Treppe mit Brüstungsgeländer. Ich hab gerne auf einigen anderen Schnick Schnack verzichtet, aber bei dieser wunderschönen Treppe war es Liebe auf den Ersten Blick. 💕

Der Treppenbauer hat allerdings zu einem offenen Geländer geraten. Eine Variante, wie unten auf dem Bild. Eine schöne Tteppe, aber eine die mit unserer Vorstellung leider so gar nicht konform geht. Also haben wir uns noch etwas Bedenkzeit erbeten. 

Unsere Ausstattungsberaterin war wirklich sehr bemüht uns die Entscheidung zu erleichtern und hat beim Treppenbauer Zeichnungen der verschiedenen Varianten angefragt, obwohl diese eigentlich erst erstellt werden, nachdem das Bemusterungsprotokoll freigegeben wurde.   

Hier die 2. Variante, die unser Favorit gewesen wäre, die wie sich wenig später herausstellte, in unserem Fall aber leider nicht umsetzbar ist. Die Haustür nimmt bei unserem Grundriss im Eingangsbereich die komplette Fläche zwischen Treppe und Wand ein, wie man auf dem Bild oben erkennen kann. Eine Brüstungswand würde neben die Treppe gesetzt und benötigt 12,5cm Platz, die wir leider nicht mehr haben: 

Also ist es letztendlich ein Kompromiss aus beiden Varianten geworden. Ein geschlossenes Treppenauge und eine Brüstungswand im Obergeschoss, Treppenstufen in Wildeiche und Setzstufen in Weiß. Ein offenes Geländer im Eingangsbereich mit parallel zu den Stufen verlaufenden Streben in weiß und einem Handlauf in Wildeiche an der Treppenaußenwand. Wir sind schon ganz gespannt, wie sie aussehen wird und freuen uns schon sehr auf unser Herzstück des Hauses. ❤️

Die Bemusterung – Teil 2

Nachdem wir uns im ersten Teil der Bemusterung der Außenansicht unseres Häuschens gewidmet haben, kommen wir nun zur Innenausstattung. 🏡

Wir haben uns für die Ausbaustufe „technikfertig“ entschieden haben. Das heißt, dass wir die Sanitärkeramik, die Wand- und Bodenfliesen, Malerarbeiten, Bodenbeläge, sowie die Innentüren in Eigenleistung einbauen werden. 😊 Daher galt es in diesem Bereich bei der Bemusterung für uns nicht allzu viele Entscheidungen zu treffen.

Die finale Auswahl der Bodenbeläge, der Fliesen und der Sanitärkeramik steht uns noch bevor. Vorallem bei den Fliesen fällt es uns noch sehr schwer, uns festzulegen. Die Auswahl ist einfach zu groß. 🙋🏼💕 

Erbringt Ihr die Bodenbeläge wie wir in Eigenleistung, ist es im Vorfeld notwendig zu klären, welchen Bodenbelag (Fliesen, Parkett, Vinyl, etc.) ihr verbauen möchtet und welche Aufbauhöhe dieser inkl. Trittschalldämmung/Fliesenkleber haben wird. Hier haben wir uns die erforderlichen Informationen im Fachhandel und bei unserem Fliesenleger eingeholt. 

Schwörer Haus bietet verschiedene Ausbauvarianten. Vom Ausbauhaus, bis hin zum schlüsselfertigen Bauen ist alles möglich: 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit unserer Ausstattungsberaterin ging es direkt weiter mit der Planung der Anschlagsrichtungen von Fenstern und Türen, sowie der Sanitäranschlüsse. Hier mussten wir uns im Vorfeld schon in der Badausstellung einig werden, welche Armaturen und Sanitärkeramik später montiert werden soll. Danach plant und verbaut Schwörer Haus die entsprechenden Anschlüsse, sowie die Unterputzkörper. Von meiner favorisierten Unterputzarmatur von Keuco für das Gäste WC musste ich mich leider verabschieden, da Schwörer nur Gewährleistung für UP Körper der Firmen Grohe, Hansgrohe und Kludi übernimmt. Da ich mich so kurzfristig nicht für eine andere Unterputzarmatur begeistern konnte und uns von den ausgestellten Armaturen nichts so richtig zugesagt hat, haben wir uns vom Unterputzwasserhahn verabschiedet und suchen uns später eine Armatur zur „klassischen“ Standmontage auf dem Waschtisch. Schon war das Problem gelöst. 😊

Ansonsten ging uns die Planung der Sanitäribstallation schnell von der Hand, da wir uns im Vorfeld schon genau überlegt hatten, wo die Anschlüsse für das WC, die Waschbecken, die Duschen, die Badewanne und die Toiletten hingesetzt werden sollen. Eine Frage auf die wir nicht direkt eine Antwort hatten, war die Auswahl der Sitzhöhe der Toiletten und Waschtische, da wir uns mit der Frage noch nie beschäftigt hatten. Da wir beide ungefähr gleich groß sind und in der „Norm“ liegen, was die Körpergröße angeht und auch kein separates Kinderbad geplant haben, ist es beim Standardmaß (WC 42 cm OK Sanitärkeramik) geblieben. 😊 

Dann ging es auch direkt weiter mit der „Mammut Aufgabe“ des Tages. – Der Elektroplanung. 💡 

Zuerst einmal mussten wir uns für eine Schalterserie entscheiden, hier fiel die Wahl direkt auf das eckige Schalterprogramm „Dialog“. Der gelbe Punkt markiert die Schalterserien, die im Standard enthalten sind. 


Auch bei den Einbauleuchten war schnell eine Entscheidung gefällt: 

Unsere Wahl ist hier auf die eckige Ausführung in silber-matt gefallen. Scheinbar wählen wir Frauen immer die runden Spots aus, denn unsere Ausstattungsberaterin war ziemlich verwundert, dass wir uns beide sofort auf die eckigen Spots eingeschossen haben. 😜

Schwörer Haus hat in der „Elektroabteilung“ noch einiges mehr zu bieten. Von Mulitmedia Steckdosen, über BUS und Sicherheitssysteme, integriertere Lautsprechern oder Radios. 


Wir haben es hier allerdings bei einer zentralen Steuerung der elektrischen Rollläden via Funk von Somfy belassen und sonst keine „Specials“ aufbemustert. Die Rollläden können mit der Tahoma Box programmiert und zentral gesteuert werden. Täglich sind bis zu 4 Öffnungs- und Schließzeiten und eine Anwesenheitssimation programmierbar, was für unsere Zwecke völlig ausreichend ist. 

Ein Sicherheitssystem für unser Haus werden wir über einen lokalen Drittanbieter installieren lassen. 

Nachdem die technische Ausstattung unseres Hauses ausgesucht war, ging es an die Planung der Schalter und Steckdosen. 

Hier können wir Euch nur raten, schon im Vorfeld genau zu überlegen, wo und wie ihr Eure Möbel positionieren möchtet. Aber macht Euch nicht verrückt, Ihr habt einen erfahrenen Ausstattungsberater an Eurer Seite, der Euch mit Rat und Tat zur Seite steht. Und so ging uns auch die Elektroplanung wirklich sehr gut und schnell von der Hand. 

Ich hoffe nur, dass bei Fertigung und Erstellung der Elektropläne der zuständige Mitarbeiter hier noch durchblickt. 😅


Und dann war der Bemusterungstag auch schon geschafft. Für all diejenigen, die schlüsselfertig bauen, gilt es noch viele viele Entscheidungen mehr zu treffen. Die Bodenbeläge, Fliesen, Innentüren, sowie die Sanitärausstattung müssen dann natürlich auch noch ausgewählt werden. Auch wenn wir in diesem Bereich keine Wahl treffen mussten, habe ich trotzdem ein paar Bilder von der Ausstellung gemacht, damit Ihr einen kleinen Einblick bekommt, wie es dort aussieht: 

Bei der Heizung haben wir uns für die Wärmegewinntechnik von Schwörer Haus in Kombination mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe und einem zentralen Lüftungssystem entschieden. Zum Betrieb der Wärmepumpe werden wir auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installieren und Räume, in denen zugeheizt werden muss (Flur, Bäder) haben wir uns Infrarot Deckenheizkörper ausgesucht um die Wandflächen freizuhalten. Zur Funktionsweise der WGT hat Schwörer Haus einige Infos auf der Internetseite und auch ein Video auf You Tube eingestellt, dass Ihr Euch bei Interesse gerne anschauen könnt: 

Jetzt heißt es also Warten auf das Bemusterungsprotokoll. Nachdem wir das Protokoll geprüft, unterschrieben und an Schwörer Haus zurück geschickt haben, verlassen wir langsam aber sicher die Planungsphase. Wir werden also bald ein neues Kapitel aufschlagen: Die Bauphase.

🔜 Das Baustellengespräch. 🚜

Die Bemusterung – Teil 1


Lange haben wir auf diesen Tag gewartet. Am 07.03.2017 war es soweit, früh morgens um 7 Uhr haben wir uns auf den Weg nach Weißenthurm in das Ausstattungszentrum von Schwörer Haus gemacht.

Da wir den Innenausbau zu einem Großteil in Eigenleistung organisieren, hat uns ein Bemusterungstag ausgereicht. 

Es warten zwei spannende, aber auch anstrengende Tage auf Euch, an denen es einige wichtige Entscheidungen zu treffen gilt. Übernachtung und die Verpflegung übernimmt Schwörer Haus für Euch. 

Da wir nur eine Stunde vom Ausstattungszentrum entfernt wohnen, war für uns klar, dass wir ohne Übernachtung bemustern werden. 

Auf unserem Weg nach Weißenthurm haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp an der Tankstelle eingelegt. Mit einem Kaffee bewaffnet ging es zurück zum Auto. – Und wer stand da plötzlich neben uns? Ein Auto des Schwörer Bautrupps. Wenn das mal kein Zeichen ist. 🚗 🙂

Pünktlich um 8:30 Uhr trafen wir in Weißenthurm ein, wo wir herzlich von unserer Ausstattungsberaterin Frau B. und Ihren Kollegen empfangen wurden.

Nach einem kurzen Kennenlernen und einer weiteren Tasse Kaffee ☕️ ging es direkt los mit der Bemusterung. 

 
Der erste Punkt auf der Tagesordnung: Die Mehrfertigungen. Gemeinsam mit unserer Ausstattungsberaterin sind wir die komplette Architektenplanung noch einmal durchgegangen und haben die Anschlagsrichtungen der Fenster und Innentüren festgelegt. 

Im Vorfeld zur Bemusterung haben wir einen Fragebogen zugeschickt bekommen, mit dem wir uns auf die Bemusterung vorbereiten sollten. Unter anderem wurden wir gebeten, eine Wasseranayse einzuholen aus der neben dem Kaltgehalt und pH Wert des Wassers, auch der Wasserdruck hervorgeht. Nach Rücksprache mit den Stadtwerken stellte sich heraus, dass der Wasserdruck in unserem Baugebiet bei zirka 7 – 7,5 bar liegt. In unserem Fall ist also dringend ein Druckminderer erforderlich. 

Sinn und Zweck dieses Ventils ist es, in unserem Leitungssystem einen gleich bleibenden, niedrigen Druck herzustellen. Damit werden die Armaturen geschont und eine Geräuschbildung beim Ausströmen des Wassers vermieden. In der Haustechnik ist der Druckminderer heute gängiger Bestandteil des Hauswasseranschlusses, aber auch direkt der erste kleinere aufpreispflichtige Kostenpunkt (67€) auf der Liste. 

Nachdem wir die Pläne durchgesprochen hatten, ging es los mit der eigentlichen Bemusterung. 

Im ersten Teil widmen wir uns der Außenansicht unseres Hauses. 


Wir haben uns für eine ganz klassische Putzfassade in weiß (StoMarlit Silco G) mit einer Körnung von 2mm entschieden. Ursprünglich wollten wir gerne Akzente in dunklem Putz auf der Fassade aufbringen. Da Schwörer für jedes Farbfeld und ist es noch so klein 250€ berechnet und wir uns noch nicht einig waren, wo genau die Akzente gesetzt werden sollen, haben wir die Entscheidung auf später vertagt. 

Der Fassadengestaltung werden wir uns nächstes Jahr gemeinsam mit der Außenanlage widmen. 😊

Hier aber schonmal ein kleiner Eindruck davon, wie es mal aussehen soll: 

Neben der Putzfassade ist Schwörer Haus natürlich auch bekannt für seine Holzverkleidungen und die für Schwörer Häuser typischen Geschossübergänge:


Kommen wir als nächstes zu unserem Dach. Hier haben wir uns für die Creaton Futura Tonziegel in schieferton engobiert (Aufpreis 695€) entschieden, farblich passend zu unseren Kunststoff Fenstern die innen weiß und außen anthrazithfarben in RAL7016 foliert werden. 💕
Die roten und hellgrauen Dachziegeln auf der rechten Seite des Bildes waren daher für uns keine Option. 🙂🙃

Bleiben wir weiterhin beim Dach. Ein Dachüberstand von 50cm, sowie Sturmklammern sind im Standard des Aktionshauses bereits enthalten. 

Die Dachunterseite mit Profilschalung wird bei uns in einem hellen grau ausgeführt. Sparren und Pfette werden in abgerundeter und eckiger Form angeboten. Wir haben uns hier für die abgerundeten Kanten entschieden, da wir diese optisch schöner fanden. 

Eine Regenwasserklappe, sowie Dachrinnen in Titanzink sind ebenfalls im Grundpreis enthalten. 

Aufbemustert haben wir beim Dach nur noch eine Ortgangverkleidung in Titanzink (160€), sowie die Vorbereitung zur Nachrüstung einer Photovoltaikanlage inkl.  Zählerschrankerweiterung (677€), die wir in naher Zukunft in Eigenleistung aufs Dach aufbringen werden. 

Nachdem die ersten wichtigen Entscheidungen gefallen sind, geht es direkt weiter mit den Fenstern. 

Hier haben wir uns im Obergeschoss für bodentiefe Fenster mit Absturzsicherung entschieden. Durch die Festverglasung im unteren Bereich der Fenster, benötigt man keinen französischen Balkon an der Außenseite des Hauses. 

Innen haben wir uns die Griffserie Monaco in edelstahl satiniert, sowie Innenfensterbänke in snow white agglo ausgesucht. 

(Sortiment Schwörer)

(unsere Wahl)

Komplettiert werden die Fenster außen mit Aluminiumrolläden in silber und einer Führungsschiene in aluminium (Aufpreis ca. 5€ pro Fenster). Passend dazu haben wir  Außenfensterbänken in Silber, sowie den  Terrassenaustritt in hellgrau gewählt. 

 

Weiter geht’s von der Terrasse zur Haustür. Wie sehr ich mich auf unsere wunderschöne Holztür mit großem Lichtausschnitt freue. 👏🏻👏🏻👏🏻

Auf dem Bild zu sehen ist die Haustür in hellgrau, wir haben uns passend zum Rest des Hauses für die dunkle Variante in anthrazith, aber ohne Trittblech in Aluminium und mit einem etwas kürzeren Griff entschieden. 

Den langen Griff konnte ich bei meinem Mann leider nicht durchsetzen. 🙈 Zitat: „Wir wohnen doch nicht in einem Kaufhaus.“


Hier auch noch ein kleiner Überblick über die sonstigen Haustüren, die Schwörer Haus im Sortiment hat: 

Und das war er dann auch schon, der erste Teil der Bemusterung.

Zur Mittagspause wurden wir von unserer Ausstattungsberaterin und Ihrem Kollegen  zu einem sehr sehr leckeren Essen beim Italiener eingeladen. Von Bruschetta als Vorspeise, über Pasta als Hauptgang bishin zu einem leckeren Nachtisch und einem Espresso um dem Fresskoma zu entkommen, war alles dabei. Ihr seht wir haben es uns richtig gutgehen lassen und sind gut gestärkt in den zweiten Teil der Bemusterung gestartet. 😊

In unserem zweiten Blogbeitrag werden wir uns den technischen Details und der Innenausstattung unseres Häuschens widmen.🏡 Ihr dürft gespannt sein, der nächste Blogpost lässt auch nicht mehr allzu lange auf sich warten und wird Freitagabend online gehen. 💕