Die Bemusterung – Teil 2

Nachdem wir uns im ersten Teil der Bemusterung der Außenansicht unseres Häuschens gewidmet haben, kommen wir nun zur Innenausstattung. 🏡

Wir haben uns für die Ausbaustufe „technikfertig“ entschieden haben. Das heißt, dass wir die Sanitärkeramik, die Wand- und Bodenfliesen, Malerarbeiten, Bodenbeläge, sowie die Innentüren in Eigenleistung einbauen werden. 😊 Daher galt es in diesem Bereich bei der Bemusterung für uns nicht allzu viele Entscheidungen zu treffen.

Die finale Auswahl der Bodenbeläge, der Fliesen und der Sanitärkeramik steht uns noch bevor. Vorallem bei den Fliesen fällt es uns noch sehr schwer, uns festzulegen. Die Auswahl ist einfach zu groß. 🙋🏼💕 

Erbringt Ihr die Bodenbeläge wie wir in Eigenleistung, ist es im Vorfeld notwendig zu klären, welchen Bodenbelag (Fliesen, Parkett, Vinyl, etc.) ihr verbauen möchtet und welche Aufbauhöhe dieser inkl. Trittschalldämmung/Fliesenkleber haben wird. Hier haben wir uns die erforderlichen Informationen im Fachhandel und bei unserem Fliesenleger eingeholt. 

Schwörer Haus bietet verschiedene Ausbauvarianten. Vom Ausbauhaus, bis hin zum schlüsselfertigen Bauen ist alles möglich: 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit unserer Ausstattungsberaterin ging es direkt weiter mit der Planung der Anschlagsrichtungen von Fenstern und Türen, sowie der Sanitäranschlüsse. Hier mussten wir uns im Vorfeld schon in der Badausstellung einig werden, welche Armaturen und Sanitärkeramik später montiert werden soll. Danach plant und verbaut Schwörer Haus die entsprechenden Anschlüsse, sowie die Unterputzkörper. Von meiner favorisierten Unterputzarmatur von Keuco für das Gäste WC musste ich mich leider verabschieden, da Schwörer nur Gewährleistung für UP Körper der Firmen Grohe, Hansgrohe und Kludi übernimmt. Da ich mich so kurzfristig nicht für eine andere Unterputzarmatur begeistern konnte und uns von den ausgestellten Armaturen nichts so richtig zugesagt hat, haben wir uns vom Unterputzwasserhahn verabschiedet und suchen uns später eine Armatur zur „klassischen“ Standmontage auf dem Waschtisch. Schon war das Problem gelöst. 😊

Ansonsten ging uns die Planung der Sanitäribstallation schnell von der Hand, da wir uns im Vorfeld schon genau überlegt hatten, wo die Anschlüsse für das WC, die Waschbecken, die Duschen, die Badewanne und die Toiletten hingesetzt werden sollen. Eine Frage auf die wir nicht direkt eine Antwort hatten, war die Auswahl der Sitzhöhe der Toiletten und Waschtische, da wir uns mit der Frage noch nie beschäftigt hatten. Da wir beide ungefähr gleich groß sind und in der „Norm“ liegen, was die Körpergröße angeht und auch kein separates Kinderbad geplant haben, ist es beim Standardmaß (WC 42 cm OK Sanitärkeramik) geblieben. 😊 

Dann ging es auch direkt weiter mit der „Mammut Aufgabe“ des Tages. – Der Elektroplanung. 💡 

Zuerst einmal mussten wir uns für eine Schalterserie entscheiden, hier fiel die Wahl direkt auf das eckige Schalterprogramm „Dialog“. Der gelbe Punkt markiert die Schalterserien, die im Standard enthalten sind. 


Auch bei den Einbauleuchten war schnell eine Entscheidung gefällt: 

Unsere Wahl ist hier auf die eckige Ausführung in silber-matt gefallen. Scheinbar wählen wir Frauen immer die runden Spots aus, denn unsere Ausstattungsberaterin war ziemlich verwundert, dass wir uns beide sofort auf die eckigen Spots eingeschossen haben. 😜

Schwörer Haus hat in der „Elektroabteilung“ noch einiges mehr zu bieten. Von Mulitmedia Steckdosen, über BUS und Sicherheitssysteme, integriertere Lautsprechern oder Radios. 


Wir haben es hier allerdings bei einer zentralen Steuerung der elektrischen Rollläden via Funk von Somfy belassen und sonst keine „Specials“ aufbemustert. Die Rollläden können mit der Tahoma Box programmiert und zentral gesteuert werden. Täglich sind bis zu 4 Öffnungs- und Schließzeiten und eine Anwesenheitssimation programmierbar, was für unsere Zwecke völlig ausreichend ist. 

Ein Sicherheitssystem für unser Haus werden wir über einen lokalen Drittanbieter installieren lassen. 

Nachdem die technische Ausstattung unseres Hauses ausgesucht war, ging es an die Planung der Schalter und Steckdosen. 

Hier können wir Euch nur raten, schon im Vorfeld genau zu überlegen, wo und wie ihr Eure Möbel positionieren möchtet. Aber macht Euch nicht verrückt, Ihr habt einen erfahrenen Ausstattungsberater an Eurer Seite, der Euch mit Rat und Tat zur Seite steht. Und so ging uns auch die Elektroplanung wirklich sehr gut und schnell von der Hand. 

Ich hoffe nur, dass bei Fertigung und Erstellung der Elektropläne der zuständige Mitarbeiter hier noch durchblickt. 😅


Und dann war der Bemusterungstag auch schon geschafft. Für all diejenigen, die schlüsselfertig bauen, gilt es noch viele viele Entscheidungen mehr zu treffen. Die Bodenbeläge, Fliesen, Innentüren, sowie die Sanitärausstattung müssen dann natürlich auch noch ausgewählt werden. Auch wenn wir in diesem Bereich keine Wahl treffen mussten, habe ich trotzdem ein paar Bilder von der Ausstellung gemacht, damit Ihr einen kleinen Einblick bekommt, wie es dort aussieht: 

Bei der Heizung haben wir uns für die Wärmegewinntechnik von Schwörer Haus in Kombination mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe und einem zentralen Lüftungssystem entschieden. Zum Betrieb der Wärmepumpe werden wir auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installieren und Räume, in denen zugeheizt werden muss (Flur, Bäder) haben wir uns Infrarot Deckenheizkörper ausgesucht um die Wandflächen freizuhalten. Zur Funktionsweise der WGT hat Schwörer Haus einige Infos auf der Internetseite und auch ein Video auf You Tube eingestellt, dass Ihr Euch bei Interesse gerne anschauen könnt: 

Jetzt heißt es also Warten auf das Bemusterungsprotokoll. Nachdem wir das Protokoll geprüft, unterschrieben und an Schwörer Haus zurück geschickt haben, verlassen wir langsam aber sicher die Planungsphase. Wir werden also bald ein neues Kapitel aufschlagen: Die Bauphase.

🔜 Das Baustellengespräch. 🚜

Die Bemusterung – Teil 1


Lange haben wir auf diesen Tag gewartet. Am 07.03.2017 war es soweit, früh morgens um 7 Uhr haben wir uns auf den Weg nach Weißenthurm in das Ausstattungszentrum von Schwörer Haus gemacht.

Da wir den Innenausbau zu einem Großteil in Eigenleistung organisieren, hat uns ein Bemusterungstag ausgereicht. 

Es warten zwei spannende, aber auch anstrengende Tage auf Euch, an denen es einige wichtige Entscheidungen zu treffen gilt. Übernachtung und die Verpflegung übernimmt Schwörer Haus für Euch. 

Da wir nur eine Stunde vom Ausstattungszentrum entfernt wohnen, war für uns klar, dass wir ohne Übernachtung bemustern werden. 

Auf unserem Weg nach Weißenthurm haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp an der Tankstelle eingelegt. Mit einem Kaffee bewaffnet ging es zurück zum Auto. – Und wer stand da plötzlich neben uns? Ein Auto des Schwörer Bautrupps. Wenn das mal kein Zeichen ist. 🚗 🙂

Pünktlich um 8:30 Uhr trafen wir in Weißenthurm ein, wo wir herzlich von unserer Ausstattungsberaterin Frau B. und Ihren Kollegen empfangen wurden.

Nach einem kurzen Kennenlernen und einer weiteren Tasse Kaffee ☕️ ging es direkt los mit der Bemusterung. 

 
Der erste Punkt auf der Tagesordnung: Die Mehrfertigungen. Gemeinsam mit unserer Ausstattungsberaterin sind wir die komplette Architektenplanung noch einmal durchgegangen und haben die Anschlagsrichtungen der Fenster und Innentüren festgelegt. 

Im Vorfeld zur Bemusterung haben wir einen Fragebogen zugeschickt bekommen, mit dem wir uns auf die Bemusterung vorbereiten sollten. Unter anderem wurden wir gebeten, eine Wasseranayse einzuholen aus der neben dem Kaltgehalt und pH Wert des Wassers, auch der Wasserdruck hervorgeht. Nach Rücksprache mit den Stadtwerken stellte sich heraus, dass der Wasserdruck in unserem Baugebiet bei zirka 7 – 7,5 bar liegt. In unserem Fall ist also dringend ein Druckminderer erforderlich. 

Sinn und Zweck dieses Ventils ist es, in unserem Leitungssystem einen gleich bleibenden, niedrigen Druck herzustellen. Damit werden die Armaturen geschont und eine Geräuschbildung beim Ausströmen des Wassers vermieden. In der Haustechnik ist der Druckminderer heute gängiger Bestandteil des Hauswasseranschlusses, aber auch direkt der erste kleinere aufpreispflichtige Kostenpunkt (67€) auf der Liste. 

Nachdem wir die Pläne durchgesprochen hatten, ging es los mit der eigentlichen Bemusterung. 

Im ersten Teil widmen wir uns der Außenansicht unseres Hauses. 


Wir haben uns für eine ganz klassische Putzfassade in weiß (StoMarlit Silco G) mit einer Körnung von 2mm entschieden. Ursprünglich wollten wir gerne Akzente in dunklem Putz auf der Fassade aufbringen. Da Schwörer für jedes Farbfeld und ist es noch so klein 250€ berechnet und wir uns noch nicht einig waren, wo genau die Akzente gesetzt werden sollen, haben wir die Entscheidung auf später vertagt. 

Der Fassadengestaltung werden wir uns nächstes Jahr gemeinsam mit der Außenanlage widmen. 😊

Hier aber schonmal ein kleiner Eindruck davon, wie es mal aussehen soll: 

Neben der Putzfassade ist Schwörer Haus natürlich auch bekannt für seine Holzverkleidungen und die für Schwörer Häuser typischen Geschossübergänge:


Kommen wir als nächstes zu unserem Dach. Hier haben wir uns für die Creaton Futura Tonziegel in schieferton engobiert (Aufpreis 695€) entschieden, farblich passend zu unseren Kunststoff Fenstern die innen weiß und außen anthrazithfarben in RAL7016 foliert werden. 💕
Die roten und hellgrauen Dachziegeln auf der rechten Seite des Bildes waren daher für uns keine Option. 🙂🙃

Bleiben wir weiterhin beim Dach. Ein Dachüberstand von 50cm, sowie Sturmklammern sind im Standard des Aktionshauses bereits enthalten. 

Die Dachunterseite mit Profilschalung wird bei uns in einem hellen grau ausgeführt. Sparren und Pfette werden in abgerundeter und eckiger Form angeboten. Wir haben uns hier für die abgerundeten Kanten entschieden, da wir diese optisch schöner fanden. 

Eine Regenwasserklappe, sowie Dachrinnen in Titanzink sind ebenfalls im Grundpreis enthalten. 

Aufbemustert haben wir beim Dach nur noch eine Ortgangverkleidung in Titanzink (160€), sowie die Vorbereitung zur Nachrüstung einer Photovoltaikanlage inkl.  Zählerschrankerweiterung (677€), die wir in naher Zukunft in Eigenleistung aufs Dach aufbringen werden. 

Nachdem die ersten wichtigen Entscheidungen gefallen sind, geht es direkt weiter mit den Fenstern. 

Hier haben wir uns im Obergeschoss für bodentiefe Fenster mit Absturzsicherung entschieden. Durch die Festverglasung im unteren Bereich der Fenster, benötigt man keinen französischen Balkon an der Außenseite des Hauses. 

Innen haben wir uns die Griffserie Monaco in edelstahl satiniert, sowie Innenfensterbänke in snow white agglo ausgesucht. 

(Sortiment Schwörer)

(unsere Wahl)

Komplettiert werden die Fenster außen mit Aluminiumrolläden in silber und einer Führungsschiene in aluminium (Aufpreis ca. 5€ pro Fenster). Passend dazu haben wir  Außenfensterbänken in Silber, sowie den  Terrassenaustritt in hellgrau gewählt. 

 

Weiter geht’s von der Terrasse zur Haustür. Wie sehr ich mich auf unsere wunderschöne Holztür mit großem Lichtausschnitt freue. 👏🏻👏🏻👏🏻

Auf dem Bild zu sehen ist die Haustür in hellgrau, wir haben uns passend zum Rest des Hauses für die dunkle Variante in anthrazith, aber ohne Trittblech in Aluminium und mit einem etwas kürzeren Griff entschieden. 

Den langen Griff konnte ich bei meinem Mann leider nicht durchsetzen. 🙈 Zitat: „Wir wohnen doch nicht in einem Kaufhaus.“


Hier auch noch ein kleiner Überblick über die sonstigen Haustüren, die Schwörer Haus im Sortiment hat: 

Und das war er dann auch schon, der erste Teil der Bemusterung.

Zur Mittagspause wurden wir von unserer Ausstattungsberaterin und Ihrem Kollegen  zu einem sehr sehr leckeren Essen beim Italiener eingeladen. Von Bruschetta als Vorspeise, über Pasta als Hauptgang bishin zu einem leckeren Nachtisch und einem Espresso um dem Fresskoma zu entkommen, war alles dabei. Ihr seht wir haben es uns richtig gutgehen lassen und sind gut gestärkt in den zweiten Teil der Bemusterung gestartet. 😊

In unserem zweiten Blogbeitrag werden wir uns den technischen Details und der Innenausstattung unseres Häuschens widmen.🏡 Ihr dürft gespannt sein, der nächste Blogpost lässt auch nicht mehr allzu lange auf sich warten und wird Freitagabend online gehen. 💕

Baunebenkosten – Die Erdarbeiten. 

Zu Beginn jeder Bauplanung stellt man sich die Frage nach dem „Was wird uns das alles kosten?“. – Auch wir haben Stunden und Tage damit verbracht unseren Hausbau durchzukalkulieren. Ein  dunkler Fleck auf der Landkarte – die Baunebenkosten. Hier hat uns Schwörer Haus eine grobe Baunebenkosten Aufstellung an die Hand gegeben, die natürlich abhängig von der Bauweise, der Größe des Grundstücks und der Preisstruktur vor Ort nicht mustergültig oder verbindlich sein kann. Doch wir haben die Schätzung bisher eigentlich ganz gut eingehalten, waren in einigen Punkten wie den Kosten für das Bodengutachten und die Hausanschlüsse sogar günstiger. 😊 

Ein wirklich schwer einzuschätzender Posten sind die Erdarbeiten. Auch hier hat es uns getroffen. Das Bodengutachten hat ergeben, dass ein Bodenaustausch vorgenommen werden muss um die Tragfähigkeit des Bodens herzustellen. Etwa 140 to Schotter und zack bum schrumpft der ehemals großzügige „Baukostenpuffer“ ein beträchtliches Stück zusammen und wird nur noch zu einem Baukostenpufferlein. 🙈

Nun aber zur eigentlichen Ausschreibung. Die Bodenplatte erstellt die Firma Schwörer Haus in eigener Zuständigkeit. Die Erd-, Kanal-, Schacht- und Stahlbetonarbeiten sind außervertragliche Leistungen und von uns als Bauherren zu vergeben. Hier übernimmt Schwörer Haus die Koordination und Ausschreibung. Nachdem Mitte Dezember 10 Tiefbaufirmen im Umkreis angeschrieben wurden, haben wir kurz vorm Jahreswechsel sage und schreibe 2 Angebote erhalten. Schnell war klar, dass von den vorliegenden Angeboten, eigentlich nur eins wirklich in Frage kommt. Problem – der Tiefbauer war leider auch mit Abstand am teuersten. 

Hier solltet Ihr wirklich ganz genau hinschauen, vergleichen und nachverhandeln. Die Einzelpreise wichen bei uns um das 2 oder sogar 3-fache von den Werten des Vergleichangebots ab und nachdem wir mit einigen Bauherren gesprochen hatten, wurde uns das Klischee leider bitter bestätigt. Es ist Gang und Gebe, dass exorbitant überhöhte Angebote abgegeben werden. Der Hausbau boomt und so mancher Bauherr ist froh, wenn er überhaupt ein Angebot erhält. Einzelpreise werden überhöht ausgewiesen, dafür aber die erforderliche Menge zu gering angesetzt um die Endsumme im Angebot möglichst niedrig zu halten. Das dicke Ende kommt dann meistens erst bei der Abrechnung nach Ausführung der Arbeiten.

Die Erdarbeiten hätten so bei uns natürlich um mehrere tausend Euro mehr zu Buche geschlagen, als wir ursprünglich eingeplant hatten. Also was tun… Wir haben direkt nach Erhalt die Ausschreibung unserem Bauleiter/Architekt zur Prüfung und Nachverhandlung weitergeleitet. Da lag sie nun, die Ausschreibung. Auch nach mehrmaligem Nachfragen per Email passierte nichts. Die Mitarbeiter vertrösteten uns, unser Bauleiter sei auf Baustellen unterwegs und erst nächste Woche zu erreichen. Wir bekamen irgendwann eine Erinnerung von Schwörer Haus, dass die Erdarbeiten bis Mitte Januar hätten vergeben werden müssen. Ein weiterer Anruf beim Architekten, endlich eine Antwort. „Ich bin nicht zuständig, das müssen Sie selbst regeln.“ – Herzlichen Dank für NICHTS. ❤️ Ich könnte mich immernoch aufregen, dass man die Ausschreibung erstmal 3 Wochen auf dem Schreibtisch verstauben lässt, bevor einem einfällt, dass man sich nicht darum kümmern will, muss, kann, darf. Wie auch immer… 

Nachdem uns unser Bauleiter eine Abfuhr erteilt hat, habe ich mich mit einem Glas Wein an den Tisch gesetzt und die beiden Angebote bis auf die letzte Zahl verglichen und markiert, wo die ausgewiesenen Einzelpreise deutlich abwichen. 

Am nächsten Tag habe ich direkt das Telefon in die Hand genommen und die Tiefbaufirma kontaktiert. Fazit: Ein sehr freundliches Gespräch, Dauer 5 Minuten. Ich solle doch bitte die einzelnen Positionen, die wir nachverhandeln möchten auflisten und einen Vergleichspreis aufführen. 15 Minuten später, meine Email ist raus. 4 Stunden später, das geänderte Angebot der Baufirma flattert in mein Emailpostfach. Alle angesprochenen Posten wurden im Preis reduziert und 3% Skonto bei Zahlung innerhalb von 8 Tagen nach Rechnungserhalt sind plötzlich auch noch drin. Da freut sich die Bauherrin. Dann ist das schicke Paar Schuhe also doch noch drin. 👠❤️
Was lernen wir aus der Geschichte? Ich kann Euch nur ermutigen, nicht den Kopf einziehen und einfach zu unterschreiben. Vergleichen und nachverhandeln lohnt sich. Wir haben dadurch einige tausend Euro gespart, die wir stattdessen im Haus und nicht in der Erde versenken werden. 🏡

Küchenplanung

Um uns die Wartezeit zwischen Bauantrag und Bemusterung etwas zu vertreiben, haben wir uns der Küchenplanung gewidmet. Wir haben in unserer Wohnung momentan eine winzig kleine Küche mit sehr wenig Arbeitsfläche. Deswegen lag mir die Küche in unserem Haus besonders am Herzen. 

Wir haben mittlerweile einige Küchenstudios abgeklappert. Die Preisspanne zwischen den verdchiedenen Küchenstudios lag wirklich deutlich mehrere tausend Euro auseinander, obwohl Hersteller und Planubg km Grunde immer gleich waren. Letztendlich sind wir mit dem einkalkulieren Budget doch nicht ganz hingekommen, die Extras müssen dann eben irgendwo anders „eingespart“ werden. 😜 

Aber die Suche hat gestern ein Ende gefunden. – die Traumküche steht. 😍 Wir haben uns eine grifflose Nobilia Küche der N Linie mit super matt alpinweißen Fronten und einer anthrazithfarbenen Arbeitsplatte in Betonoptik, NEFF Elektrogeräten und einer freistehenden Kochinsel ausgesucht. Ich freue mich schon so wahnsinnig darauf hier in ein paar Monaten kochen und backen zu können. 😊

Die Bemusterung – Was erwartet uns im neuen Jahr 2017?

Nach einer längeren Pause wird es Zeit für ein kleines „Baustellenupdate“. In den letzten Wochen hat sich nicht viel getan. Pläne wurden geprüft, die Finanzierungsbestätigung eingereicht und die Anzahlung überwiesen. Alles ging im Hintergrund seinen Lauf und so konnten wir das Jahr ruhig ausklingen lassen und steigen nun 2017 so richtig in die Bauphase ein. 

Über das Schwörer Kundenportal haben wir immer genau im Blick, in welcher Phase des Hausbaus wir uns gerade befindet und was demnächst noch auf uns zukommen wird. Für mich als Planungsfanatiker ein wirklich toller Service von Schwörer Haus. 🏡

Nachdem die Bauantragsunterlagen von Schwörer Haus überprüft wurden, konnten wir die  Architektenplanung nach ein paar kleinen Änderungen abschließen und die Mehrfertigungen, die als Grundlage für die Produktion unseres Fertighauses dienen, ans Werk weiterleiten. 

Wenig später habe wir dann auch schon die Einladung zur Ausstattungsberatung bekommen.

Die Bemusterung findet am 07.03.2017 statt. Die Freude ist groß, dass es nun endlich losgeht. 🎉 Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, fahren wir am 31.01.2017 vorab schoneinmal zur Vorbemusterung in das Ausstattungszentrum von Schwörer Haus in Weißenthum. 
Im April 2016 waren wir das erste Mal im Ausstattungszentrum und konnten uns vor Vertragsabschluss einen Überblick über das Angebot und die verschiedenen Ausstattungsvarianten verschaffen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir aber noch ganz am Anfang, die Grundrisse noch in der Grobplanung und das Thema Hausbau noch völliges Neuland für uns.
Damit wir im März nicht tausende Entscheidungen auf einmal fällen müssen und uns im Vorfeld noch einmal im Detail über zu erwartende Mehrkosten informieren können, haben wir das Angebot von Schwörer Haus dankend angenommen, noch einmal eine Vorbemusterung durchzuführen.

Nach der Vorbemusterung haben wir dann noch gut 5 Wochen Zeit bis zum entscheidenden Bemusterungstermin unser Budget nachzukalkulieren und zu entscheiden, welchen Luxus wir uns gönnen und auf welche Extras wir verzichten werden. 

Ich kann Euch nur empfehlen, das Angebot zur Vorbemusterung anzunehmen. Es gilt so viele Entscheidungen innerhalb von 1-2 Tagen zu treffen, die einen ganz schön überfordern können. Ihr solltet Euch im Vorfeld unbedingt Gedanken machen, wie Ihr Eure Möbel im Haus positionieren möchtet, um mit den Ausstattungsberatern ein passendes Elektro- und Beleuchtungskonzept für Euer Haus gestalten zu können. 

In den nächsten Tagen erhalten wir eine Checkliste, die uns grob auf die Bemusterung Vorbereiten soll. 

Dazu aber in meinem nächsten Blogbeitrag mehr. 

Zum Abschluss des Jahres möchten wir Euch von Herzen ❤️ danken, dass wir unseren Traum vom Eigenheim mit Euch teilen dürfen und wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. 🎉

Folgt uns gerne auch auf unserem Instagram Profil: https://www.instagram.com/unserschwoerertraumhaus/

Die Baugenehmigung 

Lange war es ruhig auf unserem Blog, denn mit dem Abschluss der Architektenplanung ging das Warten auf die Baugenehmigung los. Nach mehreren Wochen und einem zweiten Bauantrag, der aufgrund von Planänderungen erneut eingereicht werden musste, ist es nun endlich so weit. Wir halten seit heute unsere Baugenehmigung in der Hand. 

Wir sind super happy und glücklich, dass es jetzt endlich richtig losgehen kann! 🎉

Im nächsten Schritt wird Schwörer Haus die Baupläne abzeichnen und dann kann es endlich weitergehen mit unserem Projekt Traumhaus 2017.

Wir hoffen, dass in diesem Jahr noch die Bemusterung stattfinden kann, die Versorgungsanträge für Strom & Wasser haben wir mittlerweile auch schon bei unserem städtischen Versorger eingereicht. 

Die To Do Liste bleibt trotzdem lang: 

  • Planungsprüfung durch Schwörer
  • Finanzierungsbestätigung einreichen 
  • Ausschreibung der Erdarbeiten 
  • Bemusterung & Elektroplanung
  • Badplanung 
  • Telefonanschluss beantragen

Ihr seht, auch wenn das Jahr sich langsam dem Ende zu neigt, uns wird es in den nächsten Wochen bestimmt nicht langweilig werden. 😊

Der Bauantrag

Es ist soweit. – Die Architektenplanung und Höhenvermessung sind vollbracht. Heute hatten wir die Unterlagen zum Bauantrag in unserem Briefkasten.

Bei einem Glas Wein werden wir uns heute Abend dem Unterschriftenmarathon zuwenden und morgen den Bauantrag beim zuständigen Bauamt einreichen. 

Wir sind gespannt, wie lange es dauern wird, bis wir die Baugenehmigung erhalten. Im genehmigungsfreien Verfahren sollten wir erfahrungsgemäß nach 6-8 Wochen unseren Roten Punkt erhalten.

Und so wird unser Häuschen nun endgültig aussehen: 

Unser Grundstück 

Nachdem es auf unserem Blog nun einige Zeit doch ziemlich ruhig war, gibt es endlich wieder Neues zu berichten. Der Gang zum Notar ist vollzogen, die Finanzierung unseres Bauvorhabens steht. Wir können uns endlich Eigentümer unseres „Ackers“ nennen. ❤️

Gestern haben wir einen kleinen Rundgang im Baugebiet gemacht, um uns vom „Fortschritt“ der Erschließungsmaßnahmen ein Bild zu machen. Leider scheint sich hier immernoch nicht viel zu tun und es gab bereits eine erste Panne. Nachdem die Straßen schon gepflastert waren, stellte ein Gutachter fest, dass die falschen Steine geliefert wurden und dass auch der Untergrund der Straßen nicht ordnungsgemäß vorbereitet wurde. Das Ende vom Lied ist, dass nun alle Straßen wieder aufgerissen werden müssen. 

Ging man ursprünglich von einem Baustart im März aus, sind wir nun im Kalender Ende Juli angelangt. Besonders ärgerlich ist es für einige unserer Nachbarn, die sich bereits für Juli und August Urlaub genommen hatten um mit Ihrem Bau zu beginnen. 

Wir sehen das ganze noch ziemlich etspannt, man muss sich von dem Gedanken frei machen, dass beim Bau alles nach Plan läuft und unser Häuscjen soll sowieso frühestens nächstes Jahr im Mai gestellt werden. 
Wir kümmern uns nun in aller Ruhe um die Architektenplanung, das Bodengutachten und die Vermessung und hoffen nächsten Monat den Bauantrag bei der Stadt einreichen zu können. 
Hier noch einige Bilder vom Baugebiet und unserem Grundstück:

Erste Begehung mit dem Architekten 

Gestern am 02.05.2016 lernten wir zum ersten Mal unseren Architekten kennen. Gemeinsam mit unserem Verkaufsberater machten wir uns gegen Abend auf den Weg zu unserem Baugrundstück. Schnell war klar, dass unsere bisherige Planung nicht optimal war und im abschließenden Planungsgespräch verständigten wir uns darauf das Haus einmal um 90 Grad zu drehen und südwestlich auszurichten um auf unserer Terasse die Abendsonne genießen zu können sobald das Häuschen steht. Die Erschließungsmaßnahmen sind noch in vollem Gange, aber langsam nimmt alles Farben und Formen an und ab Juni sollen die ersten Häuser gebaut werden.